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Projekt „AckerRacker

Aktualisiert: 7. Aug.

Kleine Gärtner, große Ernten:

Unser neues Projekt „AckerRacker“



Wer durch unseren Wald- und Naturkindergarten in Rieden am Forggensee streift, spürt sofort: Hier lernen die Kinder fürs Leben. Aber Natur bedeutet nicht nur Bäume, Wind und Moos – Natur heißt auch zu verstehen, woher unser Essen eigentlich kommt. Deshalb haben wir uns mit der Bildungsinitiative AckerRacker (von Acker e.V.) zusammengetan und ein neues, wunderbares Abenteuer auf unserem Gelände gestartet!


Der Weg zum eigenen Gemüseacker: Von der Wiese zum Nährboden


Ein Gemüseacker entsteht nicht einfach so über Nacht. Bevor die ersten Sprösslinge in die Erde gesetzt werden konnten, brauchten wir ein richtig gutes Fundament. Und das bedeutete für uns erst einmal: richtig anpacken!

Der Boden wurde gepflügt und mehrere Tonnen bester Mutterboden wurden angeliefert, verteilt und sorgfältig aufbereitet. Um der Erde die besten Nährstoffe zu schenken und Feuchtigkeit optimal zu speichern, haben wir den Boden zusätzlich mit Aktivkohle angereichert. Ein echtes Schaufel-Workout für Groß und Klein! Zum Schutz unserer zukünftigen Ernte vor neugierigen Waldbewohnern wurde anschließend gemeinsam ein stabiler Zaun um das neue Ackerreich errichtet.


21. Juni: Die Finger tief in der kühlen Erde


Am 21. Mai war es schließlich so weit: Der erste große Pflanztermin stand an! Unter der fachkundigen und liebevollen Anleitung unserer Ackercoachin verwandelten sich unsere Kindergartenkinder in kleine Profi-Gärtner.

Mit kleinen Schaufeln, riesiger Begeisterung und erstaunlicher Geduld wurden die ersten Setzlinge eingepflanzt und Pflanzlöcher gebuddelt. Die Kinder lernten sofort, wie tief welches Gemüse gesetzt werden muss und wie vorsichtig man mit den zarten Wurzeln umgehen sollte. Am Ende des Tages schauten alle stolz auf die frischen grünen Reihen im braunen Mutterboden.


Gießen, Jäten, Ernten – Ein Sommer voller Leben


Ein Acker macht aber auch nach dem Pflanzen Arbeit – und genau das ist das Schöne daran! In den darauffolgenden Sommerwochen wurde gegossen, Unkraut gezupft und das Wachstum täglich staunend beobachtet.

Ob morgens mit den Erzieherinnen oder nachmittags gemeinsam mit den Eltern beim Abholen: Die Kinder übernahmen mit vollem Stolz Verantwortung für „ihr“ Gemüse. Und die Mühe belohnte sich schnell: Erste knackige Mören, saftige Pflücksalate und frische Frühlingszwiebeln konnten bereits direkt vom Beet genascht werden. Was für ein Unterschied zu den Gemüsegürteln im Supermarkt!


Der zweite Pflanztermin am 6. August


Schon am 6. August ging es in die zweite Runde: Gemeinsam mit unserer Ackercoachin setzten die Kinder die Nachfolge-Kulturen in die Erde. Nun wachsen neue Gemüsesorten heran, die uns durch den Spätsommer und den Herbst begleiten werden.

Das Projekt AckerRacker zeigt uns jeden Tag aufs Neue, wie wertvoll es ist, Kindern den natürlichen Kreislauf der Lebensmittelerzeugung nahezubringen. Wer sein Gemüse selbst gesät, gegossen und geerntet hat, geht ganz anders damit um. Wir freuen uns riesig auf die nächsten Erntetage und viele leckere Gemüsemomente in unsererem Waldkindergarten.



 
 
 

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